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Sexuelle Bedürfnisse ansprechen

Wann hast Du zuletzt Deinem Partner gegenüber Deine sexuellen Bedürfnisse geäußert? „Ich hätte heute Abend richtig Lust auf geilen Sex. Was hältst Du davon? Oder: „Ich würde es mal gerne ganz romantisch erleben. Lass uns doch ein gemeinsames Bad mit einem herrlichen Duftöl nehmen, einem Glas Champagner dazu, Kerzen und Musik!“

Oder: „Kannst Du mich bitte mal länger genau da lecken?“ Oder: „Darf ich Deinen geilen Knopf lecken, während Du meinen Schwanz mit Deinem Mund verwöhnst?“ Oder: „Darf ich Dir mal zusehen, wenn du es Dir selbst besorgst?“ Oder ganz banal: „Wann machen wir diese Woche Sex?“

Ich persönlich bin ein absoluter Fan davon, Sex terminlich zu vereinbaren – wie einen Kinobesuch oder die persönlichen Termine fürs Workout. Vorteile: Wir sind es gewohnt, nach Terminen zu leben und beide Partner können sich ideal darauf vorbereiten und einstellen. Das beginnt bei der (Intim)Rasur, der Körperpflege und geht bis zur entsprechenden Einstimmung mit neckischen Vorfreudebekundungen via Handy, einem kleinen Präsent, der passenden Musik, ein paar leichten Häppchen usw.

Meine KlientInnen zeigen sich anfangs total überrascht und reagieren im ersten Moment mit Zurückhaltung, wenn ich ihnen vorschlage Sextermine pro Woche festzulegen. Interessanterweise finden es die meisten Frauen dann als sehr gute Vorgehensweise. Insbesondere, wenn Kinder spontanen Sex eher verhindern, als fördern. Außerdem mögen viele Frauen nicht durch eine Grapsch- und Beschmusungsattacke von männlicher Seite darauf hingewiesen werden, dass es wieder einmal hoch an der Zeit wäre, den „Sack zu leeren!“

Ich schreibe das bewusst sehr flappsig, weil viele Männer ihre Frauen, meist zu unmöglichen Zeiten, zum Sex locken möchten – männlich plump natürlich, wie das früher in der Steinzeithöhle wohl angebracht war, heute natürlich nicht mehr funktioniert.
Trotz terminlicher Vereinbarung muss Raum für spontane Quickies oder einem rechtzeitigen „Heute fühle ich mich miserabel, können wir auf xyz verschieben?“, bleiben.
Ich selbst hab mit Sex nach Termin stets die allerbesten Erfahrungen gemacht! Geilheit und Lust stellen sich nach einem anstrengenden Arbeitstag manchmal erst beim Tun ein - das ist völlig normal!

Bringt euch auch gegenseitig dazu, an einem Abend, an dem ihr beide gut drauf seid, euch euere geheimen sexuellen Wünsche zu verraten und baut diese Erkenntnisse in euer Sexspiel ein. Wieder sind wir beim Reden über Sex und euere Lieblingspraktiken. Ohne Reden geht gar nichts! Wenn ihr einmal die Hemmungen dazu überwunden hat, fällt es in Zukunft leichter. Es ist wie mit allem Ungewohnten im Leben – es wird in kürzester Zeit so normal, über Sex zu reden, wie über ein gutes Essen, einen guten Wein, einen Film, ein Buch, usw.
Zum Reden gehört auch das Gespräch nach dem Sex. Zum Beispiel: „Das war aber heftig, ich bin jetzt fix und fertig. So schön war es schon lange nicht mehr!“ Oder auch: „Na ja, das war für mich schon sehr ungewohnt. Darauf muss ich mich erst mal richtig einstellen.“

Wer nie seine wirklichen Bedürfnisse kundtut, bekommt garantiert keinen tollen Höhepunkt. Wir alle sind Individuen, und jeder hat seine ganz persönlichen Vorstellungen, wie es ihm am besten gefällt, wie und wo seine Lust am ehesten geweckt wird. Eine Million Menschen bedeuten eine Million verschiedene Sex-Praktiken, man kann nur voneinander lernen – wenn man seine Bedürfnisse nennt, neugierig und experimentierfreudig bleibt und sich auch mit FreundInnen und Bekannte über Sex austauscht.

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Bei Gesprächen mit mir gibt es keine Tabus. Ich garantiere absolute Diskretion und Verschwiegenheit.


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