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Sexpartner - wer bist du?

Sexpartner – wer bist Du wirklich? Wie gut kennst Du Deinen Sexpartner? Seien wir ehrlich: Beim Kennenlernen gibt sich jede(r) von seiner besten Seite. Das ist völlig normal, befindet Mann/Frau sich doch in einer emotionalen Ausnahmesituation. Gegenseitiges Balzen und (Um)Werben, das Kribbeln im Bauch, Nervosität und Glückshormone lassen uns Dinge sagen, die der Realität vielleicht nicht immer ganz standhalten.

Das mürrische, nachdenkliche, frustrierte und auch zornige Gesicht bleibt dem Vis a Vis verborgen. Niemand will einen unlustigen Langweiler erobern. Profis streichen daher vom Gesagten gleich mal die Hälfte weg. Wenn dann noch genügend Reizvolles und Interessantes haften bleibt, gibt es ein Wiedersehen. Manche brauchen mehrere Treffen, um sich ihr Bild zu basteln. Andere treten sehr bald den Gang ins Bett an, um dabei ans Eingemachte zu gelangen: „Kann ich ihn/sie gut riechen und schmecken?“, „Liegt er/sie sexuell auf meiner Wellenlänge?“, „Mag ich auch nach dem Orgasmus noch mit ihm/ihr kuscheln?“, „Mag ich seinen Schwanz?“, „Schmeckt mir ihre Muschi?“

Nicht selten wird das erste Mal im Bett zum kleinen Desaster. Männer ziehen dann die Reissleine und vertschüssen sich mit den Worten: „Ich melde mich!“ – meist auf Nimmerwiedersehen. Frauen sollten das ebenfalls tun und auf keinen Fall, weil er so süß, fesch oder erfolgreich ist, weitere unbefriedigende sexuelle Intermezzi über sich ergehen lassen. Natürlich sollten beide vom ersten Mal keine Wunder erwarten, aber je besser das erste sexuelle Aufeinandertreffen im Vorfeld abgeklärt wird, desto unwahrscheinlicher ist es, dass daraus ein Totalflop wird. Und wieder sind wir beim Reden, reden und noch einmal reden!

Einige werden sich denken, manche sagen es auch offen heraus: „Aber besteht nicht die Gefahr, das bevorstehende erste Mal am Kennenlerntisch zu zerreden?“. „Nimmt man dem Ganzen dadurch nicht viel von der kribbelnden Spannung, die in der Luft liegt?“

Meine Antwort darauf lautet ganz klar: „Nein!“ Ein berühmter österreichischer Kabarettist und Psychotherapeut hat den Begriff „Ohr-gasmus“ geprägt. In zahlreichen Studien wird bestätigt, dass der Weg zur weiblichen Lust und letztlich zu ihrem Orgasmus sehr stark über ihr „Ohr“, sprich die schönen, geilen Worte, die ihr Lover ihr flüstert, geebnet wird. Nun wissen wir auch, dass nur ca. ein Drittel aller Frauen in Befragungen angeben, durch reine (Rein-Raus)-Penetration zum Orgasmus kommen zu können. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich zwei „Vögler“ zum unkomplizierten Koitus begegnen ist also nicht sehr groß, obwohl die meisten Männer nach wie vor glauben, mit ihrem Schwanz alles klar machen zu können.
Da Frauen mit dem Ansprechen von sexuellen Vorlieben beim ersten oder zweiten Kennenlernen erfahrungsgemäß zurückhaltend sind, ist es Sache des Mannes, Gespräche in diese Richtung zu lenken.

Aus zahlreichen selbst gemachten Erfahrungen, weiß ich, dass das Thema Sex, richtig angesprochen, die ersten Abende erst so richtig in Fahrt bringen. Geschickte Gesprächsführer verleihen den Sexgesprächen eine gehörige Portion Humor und, wenn beide darüber lachen, weichen Unsicherheiten und diffuse Ängste. Mann und Frau werden sich rasch vertraut, die Stimmung wird locker, beide fühlen sich in Gegenwart des anderen schlicht und einfach wohl.

Männer, macht jetzt bloß nicht den Fehler, auf Sex zu drängen! Gebt euch zurückhaltend und lasst die Herzdame noch zappeln. Fragt sie vielleicht beim nächsten Treffen, ob und wie sie es sich selbst besorgt hat. Fragt sie während eines geilen Gespräches im Lokal, ob sie jetzt feucht geworden ist. Oder lasst sie, den vom Schmusen steifen Schwanz durch die Hose kurz berühren. Spielt ein reizvolles Spiel, ohne gleich ans Eingemachte zu gehen. Die meisten Frauen schmusen sehr gerne und leiten von der Art des Küssens sehr viel für den Sex ab. Die richtigen Worte dazu, und der beidseitigen Geilheit steht nichts mehr im Wege!

Grundsätzlich sollten in erotisierenden Gesprächen zu Beginn einer (Sex)Beziehung folgende Dinge abgeklärt werden: Sexuelle Vorlieben, allfällige Sexfetische, Einstellung zum Oralsex (geben und nehmen), wie kommt Frau am besten zum Orgasmus, Sexualverhalten (One Night Stands, Swingerclubs, rasch wechselnde Sexpartner), Sexspielzeug, gleichgeschlechtliche Erfahrungen, Masturbationsfreude, Intimrasur, Verhütung und was jedem einzelnen sonst noch wichtig ist.

Frauen, die von früher Jugend an gerne Hand an sich legen, haben meist keinerlei Probleme, beim Sex mit einem Partner zum Orgasmus zu gelangen.

Offenes, spielerisches Reden macht nicht nur geil, sondern erspart viele enttäuschende, frustrierende One-Night-Stands. Je mehr jeder über den anderen im Vorfeld erfährt, desto unwahrscheinlicher wird ein Sexflop. Letztlich sollten aber auch beide die Größe besitzen, bei großen Abweichungen die Reissleine zu ziehen. Sehr unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse und Vorlieben führen früher oder später zum Beziehungsende. Niemand kann und soll sich auf Dauer verbiegen!

Bitte immer ein Kondom verwenden, wenn einer bzw. beide sehr umtriebig ist/sind. Pocht auf Ehrlichkeit! Auch verheiratete Frauen wissen nicht, was ihr Ehemann so treibt! Im Zweifelsfall immer mit Gummi! Wollen es beide pur, bleibt ein HIV-Test, um beim ersten Mal mit neuem Partner auf der sicheren Seite zu sein. Nicht nur HIV-Infektionen, sondern auch andere Geschlechtskrankheiten sind wieder auf dem Vormarsch.

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Bei Gesprächen mit mir gibt es keine Tabus. Ich garantiere absolute Diskretion und Verschwiegenheit.


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